Grundsätzlich gilt: Hochwertige Santoku Messer gehören nie in die
Spülmaschine und nicht ins Spülwasser. Sie sollten lediglich unter
heißem Wasser gründlich abgespült und anschließend sofort
abgetrocknet werden.
Bedenken Sie dass auch in Nahrungsmittel Säuren vorhanden sein
können, die Stahl und Griff Ihres Santokus angreifen und unschöne
Flecken hinterlassen. Spülen Sie Ihr Santokumesser also nach jeder
Benutzung kurz ab!
Wenn Ihr Santoku einen Holzgriff hat, sollten Sie diesen
gelegentlich mit einem säurefreien Öl einreiben. Dadurch behält das
Holz seine Schönheit und wird gleichzeitig geschützt.
Auch die Klinge des Santokumessers sollte hin und wieder mit ein
wenig säurefreiem Fett eingerieben werden. Hier gilt: Weniger ist
manchmal mehr. Nehmen Sie also wirklich nur ganz kleine Mengen Fett
oder Öl!
Würden Sie eine wertvolle Uhr achtlos in einem Schmuckkästchen mit Ohrringen, Armbändern oder andern Gegenständen aufbewahren? Sicher nicht! Betrachten Sie Ihr Santokumesser nicht nur als Werkzeug, sondern ruhig auch als besonders wertvolles Schmuckstück. Benutzen Sie einen Besteckkasten, oder einen Messerblock um Ihr Messer getrennt von anderen aufzubewahren. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihre Messer schützen können!
Ein japanischer Wasserstein (jap. 砥石, Toishi, dt. „Schleif-/Wetzstein“; der Naturwasserstein heißt tennen toishi (天然砥石) ist ein Wetzstein aus Japan, es werden sowohl natürliche wie auch synthetisch hergestellte Steine importiert.
Kamen früher fast ausschließlich Natursteine zum Einsatz, so
setzen sich zunehmend künstliche Wassersteine durch, da diese
pflegeleichter und preiswerter sind.
Man unterscheidet Wassersteine nach ihrer Körnung: Schruppsteine für
Formgebung und Ausschleifen von Ausbrüchen und Scharten haben eine
Körnung von ca. 80-220, Schleifsteine 800-2000 und Poliersteine
3000-12000. Für den Hausgebrauch sind sogenannte Kombisteine üblich,
deren eine Seite eine relativ grobe (meist 240er) und die andere
Seite eine relativ feine (meist 1000er) Körnung aufweist. Die
Körnungen sind nicht vergleichbar mit der für europäische
Schleifsteine oder Schleifpapiere verwendeten FEPA-Skala.
Stattdessen wird für Wassersteine japanischer und chinesischer
Produktion die japanische JIS-Skala verwendet. Eine Körnung 1000 auf
der JIS-Skala entspricht einer Körnunggröße von 14µm, eine Körnung
von 8000 entspricht 1,2µm und ist direkt vergleich mit FEPA F2000 (F
= gebundenes Schleifmittel). Zum Vergleich ein Schleifpapier mit
FEPA P2000 hat eine Körnungsgröße von 10,3µm. [1]
Die künstlichen Wassersteine bestehen aus Siliziumkarbid,
Metalloxiden, Carbiden und Nitriden in unterschiedlicher
Zusammensetzung. Die Qualität der Wassersteine ist sehr
unterschiedlich.
Quelle Wikipedia
Vor dem Schleifen wird der Stein für einige Minuten vollständig
in Wasser gelegt, um sich vollzusaugen. Hierdurch wird
sichergestellt, dass während des Schleifvorgangs ständig neue
Schleifpartikel entstehen können und das Messer während des
Schleifens ausreichend gekühlt wird. Bei längerem Schleifen wird ein
wenig Wasser auf den Stein geträufelt.
Für den eigentlichen Schleifvorgang gibt es unterschiedliche
Methoden: Entweder wird die Klinge parallel über den Stein gezogen,
wobei sowohl bei der Schub- als auch bei der Zugphase Druck ausgeübt
wird; oder das Messer wird schräg / längs über den Stein gezogen. In
beiden Fällen ist es notwendig, den richtigen Winkel einzuhalten (in
der Regel 15° bis 20°). Es ist ausgesprochen wichtig, die Oberfläche
des Wassersteins plan zu halten, mit einer "Kuhle" können Messer
nicht geschliffen werden. Sinnvoll ist es, dass immer die gleiche
Person die Messer schärft, damit der individuelle Winkel des
Schleifers erhalten bleibt. So wird das Messer im Idealfall nach
jedem Schleifen etwas schärfer als nach dem letzten Mal. Quelle Wikipedia